Was sind Portale in epilot?
Mit Portalen bietest du deinen Kundinnen und Kunden, Installateuren und Geschäftskunden einen eigenen Online-Bereich, in dem sie ihre Anliegen selbst erledigen: Verträge einsehen, Zählerstände melden, Abschläge anpassen, Dokumente herunterladen oder Anfragen stellen. Alle Daten kommen direkt aus epilot und landen auch wieder dort.
Dieser Artikel zeigt dir, was ein Portal in epilot ist, welche Portaltypen es gibt, für welche Anwendungsfälle du sie einsetzt und welche Begriffe dir beim Einrichten begegnen.
So funktioniert's
Ein Portal ist eine Website, auf der sich deine Portalnutzer mit ihrer E-Mail-Adresse anmelden. Nach der Anmeldung sehen sie genau die Daten, die zu ihnen gehören, zum Beispiel ihre Verträge, Zähler, Zahlungen und Dokumente. Was sie dort ändern oder beauftragen, kommt direkt in epilot an: als aktualisierter Datensatz, als neue Anfrage oder als gestartete Journey.
Ein Beispiel: Anna Becker hat bei dir einen Stromliefervertrag für ihr Einfamilienhaus in Köln. Im Portal meldet sie ihren Zählerstand, passt ihren monatlichen Abschlag an und lädt ihre letzte Jahresrechnung herunter, ohne dafür beim Kundenservice anzurufen.

Du baust dein Portal ohne Programmierkenntnisse im Portal Builder unter Konfiguration > Portale. Dort legst du fest, welche Seiten es gibt, welche Inhalte auf den Seiten stehen und wie das Portal aussieht. Alle Portale in epilot basieren auf derselben Technik und demselben Baukasten, egal für welche Zielgruppe du sie einrichtest.

Portaltypen
Wenn du ein neues Portal erstellst, wählst du zuerst die Zielgruppe. Davon hängt ab, wie das Portal vorkonfiguriert wird und ob es live gehen kann:
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Kunde: das Portal für deine Endkunden, zum Beispiel Haushalts- und Gewerbekunden, Netzkunden oder Einspeiser. Pro Organisation gibt es ein Kundenportal.
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Installateur: das Portal für Installateure und andere Partner, die im Auftrag deiner Kunden Anträge stellen und den Bearbeitungsstand verfolgen. Pro Organisation gibt es ein Installateurportal.
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Zusätzliches Portal: eine Portalkonfiguration nur zur Vorschau. Zusätzliche Portale können nicht live gehen. Du nutzt sie, um Änderungen in Ruhe auszuprobieren und sie anschließend einem bestehenden Kunden- oder Installateurportal zuzuweisen.

Tipp
Du musst nicht bei null anfangen. Für typische Portale gibt es fertige Blueprints im epilot Marketplace, zum Beispiel das Netzkundenportal und das Installateurportal. Wie du ein Portal aus einem Blueprint erstellst, liest du in Dein erstes Portal erstellen.
Typische Anwendungsfälle
Mit den beiden Portaltypen deckst du die häufigsten Szenarien im Energiemarkt ab. Was deine Portalnutzer sehen und tun dürfen, steuerst du über Seiten, Blöcke, Registrierung und Berechtigungen.
| Anwendungsfall | Zielgruppe | Typische Funktionen |
|---|---|---|
| Endkundenportal im Vertrieb | Haushalts- und Gewerbekunden | Verträge und Vertragsdetails, Zählerstände melden, Verbrauch und dynamische Tarife, Abschläge und Zahlungen, Dokumente, Tarifwechsel |
| Netzkunden- und Einspeiseportal | Anschlussnehmer, Betreiber von PV-Anlagen, Wärmepumpen oder Wallboxen | Netzanschluss und Anlagen anmelden, Bearbeitungsstand verfolgen, Unterlagen nachreichen, Einspeisung visualisieren |
| Installateurportal | Installateure und Elektrofachbetriebe | Anträge im Namen von Kunden stellen, Fertigmeldungen einreichen, Bearbeitungsstand mehrerer Vorgänge verfolgen |
| B2B-Kundenportal | Geschäftskunden mit mehreren Lieferstellen, Wohnungswirtschaft, Kommunen | Alle Lieferstellen und Verträge in einer Liste, mehrere Kontobenutzer pro Firma |
Ausführliche Leitfäden zu jedem Anwendungsfall findest du unter Anwendungsfälle für Portale.
Wichtige Begriffe
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Portal Builder: der Editor, in dem du dein Portal aufbaust und konfigurierst. Mehr dazu in Der Portal Builder im Überblick.
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Seite: ein Bereich des Portals mit eigener Adresse, zum Beispiel Übersicht, Vertragsdetails oder Zahlungen. Es gibt private Seiten nach der Anmeldung, öffentliche Seiten ohne Anmeldung, Detailseiten für einzelne Datensätze und Systemseiten wie die Anmeldung.
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Block: ein Baustein auf einer Seite, zum Beispiel ein Text, eine Liste mit Dokumenten oder das Formular für einen neuen Zählerstand. Siehe Blockübersicht.
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Portalnutzer: eine Person, die sich im Portal anmeldet. Jeder Portalnutzer ist mit einem Kontakt in epilot verknüpft. Über diesen Kontakt sieht er seine Verträge, Zähler und Dokumente.
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Design: Farben, Schriften, Logo und Layout deines Portals. Siehe Design und Theme-Editor.
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Blueprint: ein vorkonfiguriertes Paket aus dem epilot Marketplace, das ein komplettes Portal mit Seiten, Blöcken und passenden Journeys installiert.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Kundenportale gleichzeitig live betreiben?
Nein. Pro Organisation gibt es ein Kundenportal und ein Installateurportal. Zusätzliche Portale dienen nur zur Vorschau. Du kannst sie aber jederzeit einem der beiden Portale zuweisen. Mehr dazu in Portale verwalten.
Brauche ich Programmierkenntnisse, um ein Portal einzurichten?
Nein. Seiten, Inhalte und Design richtest du im Portal Builder per Klick ein. Für besondere Anforderungen kannst du dein Portal zusätzlich mit Apps aus dem epilot Marketplace erweitern.
Woher kommen die Daten, die meine Kunden im Portal sehen?
Direkt aus epilot. Das Portal zeigt die Datensätze, die mit dem Kontakt des Portalnutzers verknüpft sind. Ändert der Portalnutzer etwas, zum Beispiel seine Bankverbindung, wird die Änderung in epilot gespeichert.
Kann mein Portal unter meiner eigenen Domain laufen?
Ja. Wie das geht, liest du in Eigene Domain für dein Portal einrichten.